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Quick Tutorial

In diesem Tutorial wird der Schnelleinstieg ins Usenet geschildert. Für eine ausführliche Einführung beachten Sie bitte die regulären Tutorials.

Übersicht:

1. Anmeldung beim Newsprovider
2. Installation der Software
3. NZB-Dateien auswählen
4. Nach dem Download
5. Videos ansehen

1. Anmeldung beim Newsprovider

Zur Anmeldung bei einem Newsprovider aus den USA benötigt man praktisch immer eine Kreditkarte. Wer noch keine Kreditkarte besitzt, kann bei der comdirect Bank als Student oder Auszubildender kostenlos ein Girokonto mit Kreditkarte erhalten. Ansonsten erhält man diese Leistung ab einem monatlichen Geldeingang von 1.250 EUR ebenfalls kostenlos (auch wenn man kein Student/Auszubildender ist). Die Registierung ist online möglich, man muss sich nur bei der Deutschen Post per PostIdent-Verfahren verifizieren.

Nennt man nun also eine Kreditkarte sein eigen, geht man zu Giganews, einem der besten amerikanischen Usenet-Provider (unlimitierte Downloads, sehr lange Vorhalterzeit, maximaler Downloadspeed). Dort wählt man den Platinum Account für umgerechnet 20 EUR pro Monat aus (25 US-Dollar). Der Platinum Account ist für Power-User gedacht. Wer nur wenig herunterladen möchte, sucht sich entweder einen anderen Tarif bei Giganews aus, oder schaut in unsere Usenet-Provider-Übersicht nach einem passenden Provider + Tarif. Für Poweruser ist Giganews aber die absolut richtige Wahl.

Nach der Anmeldung erhält man die benötigten Daten wie Benutzername, Passwort und News-Server per E-Mail.

2. Installation der Software

Der Newsreader ist sozusagen der Downloadmanager fürs Herunterladen aus dem Usenet. Es gibt hier sehr gute kostenplichtige Software und auch Freeware die allerdings noch nicht an die Stabilität und Features Ihrer kommerziellen Konkonkurrenz herankommt.

Anleitung zu GrabIt (Freeware)

Anleitung zu Newsbin (Shareware)

3. NZB Dateien herunterladen

Der einfachste und bequemste Weg Inhalte aus dem Usenet zu laden ist sogenannte NZB Indexing Seiten zu benutzen bzw. dort die entsprechenden NZB-Dateien herunterzuladen. Die Datei-Endung NZB wurde ursprünglich von den Betreibern der Website Newzbin.com definiert. NZB-Dateien basieren auf einem offenen Standard und die enthalten Informationen sind im XML-Format abgespeichert. Viele Newsreader unterstützen diese Art von Dateien.

In einer NZB-Datei werden alle Informationen gespeichert die der Newsreader braucht um die gewünschten Dateien aus dem Usenet zu laden.

Zunächst muss man sich eine NZB-Indexing Seite suchen die den eigenen Ansprüchen genügt, wir gehen natürlich davon aus das nzbpowered verwendet wird. In den meisten Fällen ist ansonsten eine kostenplichtige Mitgliedschaft erforderlich, hierzu ist in der Regel eine Kreditkarte erforderlich. Die Kosten liegen im Durchschnitt bei 1 EUR pro Monat. Bei nzbpowered hat man dieses Problem nicht, die Seite ist kostenlos.

Zunächst muss man sich bei nzbpowered kostenlos als Mitglied anmelden. Sobald man dann mit seinem Benutzerzugang eingeloggt ist kann man die NZB-Dateien downloaden.

Um einen oder mehrere Filme herunterzuladen, verwendet man die Checkbox in der entsprechenden Zeile und drückt dann oben den Butten Get zip. Die Zip-Datei entpackt man dann und öffnet die NZB-Dateien mit dem Newsreader der Wahl. Bei Newsbin kann man die Dateien auch in den Autoload Ordner verschieben. Der Newsreader beginnt dann mit dem Download bzw. fügt den Download in die Warteschlange ein.

Ist der Newsreader nun also mit Downloads gefüllt, heißt es abwarten.

4. Nach dem Download

Der Newsreader legt die heruntergeladenen Dateien normalerweise in ein Verzeichnis ab bzw. erstellt in diesem Download-Verzeichnis Unterverzeichnisse mit dem Namen der Downloads. Um Übersichtlichkeit zu bewahren sollte man den Newsreader auf jeden Fall so einstellen das er ein Unterverzeichnis für jeden Download anlegt.

Im Unterverzeichnis des Downloads befinden sich jetzt in aller Regel eine Menge von Dateien, der Großteil davon sind RAR-Dateien. Es sind aber fast immer auch PAR-Dateien vorhanden. NFO, Samples und Covers sind auch oft auch zu finden.

PAR-Dateien (.par2 oder .par)

PAR-Dateien stellen Wiederherstellungsinformationen, sogenannte Paritätsinformationen zur Verfügung. Ist ein Teil der heruntergeladenen Dateien beschädigt so kann dieser mit Hilfe der PAR-Dateien wiederhergestellt werden.

Um PAR-Dateien zu nutzen lädt man sich Quickpar unter www.quickpar.org.uk herunter. Einmal installiert muss man nur noch auf eine der PAR-Dateien klicken und QuickPAR prüft dann zunächst ob Teile beschädigt sind. Auf Nachfrage werden die beschädigten Teile dann wiedergestellt falls ausreichend PAR-Dateien vorhanden sind.

NFO-Datei

Eine Textdatei in denen die Szene-Gruppe (Release Group) die für den Release verantwortlich ist Informationen über den Release und die eigene Gruppe bereitstellt.

Sample

Filme kommen oft mit einem Sample daher. Ein Sample ist normalerweise ein kurzer Ausschnitt aus dem Film der in einer extra Datei gespeichert wird. Anhand eines Samples kann man ohne den ganzen Film herunterladen zu müssen eine Vorschau auf die Qualität des Bild- und Audiomaterials erhalten.

Um die heruntergeladen Dateien zu entpacken braucht man auf alle Fälle ein Tool das RAR-Dateien entpacken kann. Hierzu kann man die Shareware WinRAR verwenden.

Ist WinRAR installiert kann man die Dateien mittels rechter Maustaste entpacken. Tritt ein Fehler beim Entpacken auf, sollte man Quickpar verwenden um zu prüfen ob Dateien unvollständig heruntergeladen wurden.

5. Videos ansehen

Viele User haben immer wieder Probleme wenn es um das Öffnen von Videodateien geht. Besonders der Windows Media Player macht ohne zusätzlich installierte Video-Codecs Probleme.

Die beste Art seine Probleme mit dem Abspielen von Videos am PC zu lösen ist einfach den kostenlosen VLC Media Player zu benutzen. Dieser Player macht buchstäblich alles mit (außer Spezialformate die sowieso nur kommerzielle Anbieter nutzen wie RealMedia, Quicktime und drm-geschützte WMV-Formate). Zudem ist der Player stabiler und performanter als jeder andere Player am Markt.

 

 

 


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